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Blogstöckchen: Tagträume, Krabbelviecher und Intuition beim Reisen

Bei Hubert habe ich ein Blogstöckchen gefunden, das gut zum Neustart dieses Blogs passt. Es geht um Vorlieben, Gewohnheiten und die Einstellung beim Reisen. Hier die Fragen und meine Antworten:

Welcher ist Dein liebster Tagtraum auf Reisen?

Dass es immer so weitergeht.

Wo übernachtest Du auf Reisen am liebsten?

Im Auto, draußen, in einer kleinen sympathischen Pension oder in einem sauberen Hostel.

Dein Reisemotto?

Ich habe keins im Kopf, wenn ich Reise. Aber „Der Weg ist das Ziel“ finde ich gut, weil ich am liebsten Reisen mag, bei denen man herumkommt und nicht irgendwohin fährt oder fliegt und so lange da bleibt, bis es wieder zurückgeht.

Was würdest Du auf Reisen absolut nie tun?

Ich würde nie meine sieben Sachen packen, mich aufmachen in die Welt und dann erwarten, dass es da bitteschön genauso zu sein hat wie zu Hause, weil alles andere ja anstrengend ist.

Was würdest Du auf Reisen richtig gerne mal ausprobieren?

Ich würde gerne mit einem Allrad-Fahrzeug durch die Kimberleys in Australien gurken. So mit Frischwasser und Benzin auf’m Dach und Swag, in dem man schläft. So ähnlich sah der Roadtrip, den ich mit einer Freundin durch Westaustralien gemacht habe, zwar auch aus, aber der Campervan war leider nur bedingt offroad-tauglich. Und die Kimberleys nur am Rande zu erleben ist eigentlich total unverzeilich.

Wovor ekelst Du Dich auf Reisen?

BedbugsIch bin eigentlich überhaupt nicht empfindlich, wenn es um Krabbeltiere geht. Ich habe jahrelang selbst Krabbeltiere zu Hause gehalten und bin in freier Wildbahn eher fasziniert als angeekelt, suche sogar danach. Aber was absolut überhaupt gar nicht geht, sind Krabbelviecher im Bett. Ein einziges Mal bin ich in insgesamt acht Monaten Australien in einem Hostel gelandet, das mit Bettwanzen verseucht war. Die Nacht war der Horror.

Was sollte Dir auf einer Reise unbedingt mal passieren?

Dass mir an einem Traumziel ein Job als Tauchguide angeboten wird. Das ist allerdings schon passiert, vor Lady Musgrave Island in Australien. Oder dass ich meinen Lieblings-Reiseautoren im Zug treffe, so wie die Begegnungen, die ich immer in seinen Büchern gelesen habe. Das ist aber auch schon passiert. Es gibt sicher noch tausend andere Dinge.

Welche Grundsätze wirfst Du bei Reisen über Bord?

Ich bereite mich eigentlich auf alles immer möglichst gut vor, was ein bisschen streberhaft ist, mir aber ein sicheres Gefühl gibt. Auf Reisen versuche ich, das etwas lockerer angehen zu lassen. Nicht so, dass ich naiv losjuckel, aber so, dass genug Raum bleibt für spontane Entscheidungen und vor allem fürs Bauchgefühl. Mir ist erst durch längere Alleinreisen klar geworden, wie ausgeprägt meine Intuition ist und dass ich mehr Vertrauen in sie haben kann.

Wenn bei einer Kontrolle Dein Koffer geöffnet würde – für welches Stück darin würdest Du Dich echt schämen?

20 kg Schweinefleisch. Fragt nicht. :P

Was oder wen vermisst Du auf Reisen am meisten?

Nichts, außer gutes, deutsches Brot.

Wenn Du nur einen Tipp an Reisende vergeben könntest, wie würde er lauten?

Augen aufhalten, Herz aufmachen, Hirn einschalten!

☸ Wer mag, darf sich das Stöckchen natürlich greifen und selbst beantworten. :)

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